Meine berufliche Tätigkeit als freischaffende Werbe­grafikerin und Illustratorin brachte die ständige Aus­einandersetzung mit dem figurativen Zeichnen mit sich. Entwürfe und Story­­boards wurden realitätsgetreu per Hand ge­zeichnet und ich konnte die berufliche Herausforderung mit meiner Freude am Zeichnen wunderbar verbinden und trainieren.
Das war vor meinem beruflich notwendigen Schritt ins Computerzeitalter. Apple Mac & Co beendeten die Ära dieses künstlerischen Handwerks, alles wurde „schneller und ein­facher“ – und die Filzstifte in meiner Lade vertrockneten. Damit wollte ich mich nicht abfinden und begann, mich mit den Techniken der Öl- und Aquarell­malerei auseinanderzusetzen.
Auf diesem sehr persönlichen Weg finde ich ständig Künstler, die mir neue Perspektiven eröffnen, mich begeistern und anspornen, diesem Weg weiter zu folgen.
Große Vorbilder finde ich u. a. unter den Amerikanischen Realisten. Der Popart-Künstler David Hockney mit seiner Swimmingpool-Serie inspirierte mich zu zahlreichen „Schnappschuss“- Motiven.
Ebenso fasziniert mich der menschliche Körper in seinem Ausdruck, der Einblicke bis tief in die Seele zulässt. Das Spielen mit Licht und Farbreduktion stellt für mich ein weiteres Ausdrucks­element dar. Hunde – als meine Freunde und Begleiter seit der Kindheit – schenken mir unzählige glückliche Momente und sind willige Modelle vor Fotokamera, Leinwand und Aquarellblock.